29 | 10 | 2020

Chorleiter Alfons Peters beendet in St. Johann seinen Dienst

Wenn man 84 Jahre alt ist, dann kann man, bei aller Leidenschaft zur Kirchenmusik, erhobenen Hauptes sagen: Ich habe meinen Teil getan. Jetzt ist es genug. Herr Peters, der der die vergangenen Jahre Organist und Chorleiter in Ettringen gewesen ist und von dort aus auch als Dirigent für den St. Johanneschor in St. Johann zur Verfügung stand, hat sich mit Wirkung vom 1. Oktober zu diesem Schritt entschieden. Gesundheitliche Gründe, nicht zuletzt auch die Umstände um die Coronapandemie, haben dafür den Ausschlag gegeben. Weil fast alle Chormitglieder des Kirchenchores Risikopersonen sind, ruht die Chorarbeit sowieso auf unbestimmte Zeit. Herzlich sage ich Herrn Peters Danke für sein Wirken in St. Johann! Man hat es ihm stets angespürt: Es war ihm eine Ehre und eine innere Verpflichtung unseren Glauben in Musik hörbar zu machen. Das ist ihm gelungen!                                       
Pastor M. Veit 

Gottesdienste in Zeiten von Corona - Einige Hinweise unter Berücksichtigung des geltenden Schutzkonzeptes der Diözese (Stand: 20.10.20)

ACHTUNG! An Allerheiligen besteht auf den Friedhöfen während der Gräbersegnung Mund-Nasenschutz Pflicht! (Maßgabe seitens der Kreisverwaltung vom 01.10.20)

Zu den Sonntagsgottesdiensten unbedingt vorher telefonisch sich im Pfarrbüro anmelden. Darin sind einige leider nachlässig geworden. Dem Empfangsdienst ist Folge zu leisten!! Erst wenn alle angemeldeten Personen den Kirchenraum betreten haben, können noch freie Plätze anderweitig vergeben werden.


Wir wollen nicht leichtfertig werden, sondern uns durch verantwortungsvollen Umgang gegenseitig schützen, d.h. auch weiterhin:

  • Hände desinfizieren, Abstand halten,
  • nur markierte Sitzplätze einnehmen,
  • während des gesamten! Gottesdienstes Mund-Nasen-Schutz tragen!

Den gemeinsamen Gesang werden wir weiter reduzieren. Es ist uns erlaubt wieder Gebetbücher zur Verfügung stellen. Wenn Sie jedoch Ihr eigenes Gebetbuch mitbringen, umso besser.

Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Bänke gereicht, sondern an den Portalen aufgestellt. Danke denen, die in diesen Zeiten ihre finanzielle Gabe nicht vergessen.

Vor einem Gottesdienst wird der Kirchenraum langsam aufgeheizt, jedoch muss 30 Minuten vor Beginn die Heizungsanlage (Gebläse!) ausgeschaltet werden! Auch wenn während eines Gottesdienstes alle Fenster und Türen geschlossen zu halten sind, wird die Raumtemperatur leicht sinken. Bitte sich mit entsprechender Kleidung darauf einstellen. Nach dem Gottesdienst sorgen Küsterinnen und Küster für eine gründliche Lüftung.

Matthias Veit

Flächendeckende Seelsorge

Selbst als die „Fläche“ noch klein war und überschaubar,
als das Wort „Ökumene“ noch die bewohnten Küstenstreifen
um das Mittelmeer meinte, selbst damals
hat Jesus nicht „flächendeckend“ gearbeitet.

Als Wanderprediger war er heute hier, morgen dort:
Mal auf einer Bauernhochzeit in Kana,
mal bei der Beerdigung in Nain.
Im Vorübergehen heilte er hier einen Blinden, dort einen Aussätzigen.
Mal predigte er auf dem Berg oder am See,
mal führte er Streitgespräche mit Schriftgelehrten.
Ohne Terminkalender und ohne System und als lernende Organisation schon gar nicht.
Mal ließ er sich einladen zu einem üppigen Abendessen,
mal war er durstig und bat eine Frau am Brunnen um Wasser und sprach mit ihr.
Und was war mit den anderen?
Mit den Brautpaaren, die er nicht besuchte,
den Kindern, die er nicht segnete,
den vielen anderen Gelähmten am Teich Betesda und rings rum im Land?

Auch der Pastoralplan des reisenden Paulus
war keineswegs flächendeckend.
Hier eine Hausgemeinde in Philippi, da ein Häufchen Christen in Korinth.
Dort eine Zelle in Ephesus.
Was ist das schon, gemessen an der Größe Kleinasiens und Griechenland?

Doch unser heimlicher Traum ist ein katholisches Land.
Wir möchten möglichst alle „erfassen“
zu Taufe und Erstkommunion, zu Firmung und Hochzeit.
Die sinkende Zahl der hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger
ersetzen wir durch Computer im Pfarrbüro
und durch Zusammenlegung mehrerer Gemeinden.
Wir verwalten den Notstand und sind verstört,
dass viele Menschen in unserem Land nicht mal mehr getauft sind.

Von Jesus wird viel erzählt,
wie er Menschen begegnet
wie er mit Menschen spricht.
Wie er mit ihnen das Leben deutet und dann mit ihnen feiert, in dem er das Brot mit ihnen bricht.

Es wird nicht von ihm erzählt, dass er Schlafstörungen hatte
oder Burn out – Magengeschwüre
weil er nicht flächendeckend alle erfasste.
Er wusste, dass alle in Gottes Hand stehen.
Das reichte ihm.

Verfasser unbekannt

Diakonenweihe Arulandu Paulraj

Die gesamte Pfarreiengemeinschaft Mayen gratuliert Herrn Arulandu Paulraj herzlich zu seiner Diakonenweihe.

Wir wünschen ihm für sein neuen Aufgaben viel Erfolg und Gottes Segen. Wir sagen Danke für alles, was er bisher für unsere Pfarrgemeinden getan hat.
Den Weihegottesdienst können Sie im Internet  auf der Seite des Bistums sehen.