18 | 11 | 2019

Treffen mit dem neuen Leitungsteam

Am 1.1.2020 startet die neue Pfarrei Mayen. Nicht nur mit einem neuen Namen, einer neuen größeren Abgrenzung, sondern auch mit neuen Personen an der Spitze. Das Leitungsteam der neuen Pfarrei, die die jetzigen Pfarreiengemeinschaften Mayen, Mendig, Langenfeld, Nachtsheim und die Pfarrei Rieden umfasst, besteht aus 5 Personen. Die 3 Hauptamtlichen stehen fest, die beiden ehrenamtlichen Mitglieder des Leitungsteams werden Anfang 2020 gewählt.

In 4 Terminen haben die Christen der neuen Pfarrei die Möglichkeit die Mitglieder des Leitungsteams (Pfarrer Jörg Schuh, Margit Ebbecke und Marek Jost) kennenzulernen, aus den Gemeinden zu berichten, Fragen zu stellen und zu erfahren wie es weitergeht.

Der Termin für die Pfarreiengemeinschaft Mayen ist am Donnerstag, den 21.11., in der St. Veit Kirche. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst um 18.30 Uhr sind Alle zu einem offenen Treffen in der Kirche eingeladen.

Die Treffen für die anderen Pfarreiengemeinschaften sind:

  • Pfarreiengemeinschaft Mendig: Donnerstag, 14.11, 18.30 Uhr Hl. Messe in Bell, anschließend offenes Treffen in der Kirche.
  • Pfarreiengemeinschaft Langenfeld: Mittwoch, den 20.11., 19.30 Uhr offenes Treffen in der Pfarrkirche.
  • Pfarreiengemeinschaft Nachtsheim: Dienstag, den 3.12., 19.30 Uhr offenes Treffen in der Pfarrkirche.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

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Wahl des "Rat der Pfarrei"

Im Rahmen der Strukturreform im Bistum Trier startet am 1. Januar 2020 die neue Pfarrei Mayen. Diese setzt sich aus den jetzigen Pfarreiengemeinschaften Langenfeld, Mayen, Mendig, Nachtsheim sowie der Pfarrei Rieden zusammen. Bischof Dr. Ackermann wird das hierzu erforderliche Dekret im Laufe des Dezembers erlassen.

Die Entscheidung, die über 800 Pfarreien im Bistum aufzulösen und 35 neue Pfarreien zu gründen ist sicherlich ein tiefgreifender Einschnitt in unserem Bistum.

Mit der Auflösung der bestehenden Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften verlieren auch die Verwaltungsräte und die seit nunmehr über 50 Jahren bestehenden Pfarrgemeinderäte ihr Mandat.

Die neue Pfarrei benötigt, vielleicht mehr denn je, Frauen und Männer, die bereit sind sich zu engagieren. Die bereit sin

  • eigene Begabungen einzubringen,
  • sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen,
  • pastorale Schwerpunkte zu setzen,
  • Ressourcen zu verwalten
  • über den eigenen Kirchturm zu blicken

und dies alles auf Augenhöhe mit Hauptamtlichen in der Pfarrei.
Das neue Mitbestimmungsgremium der Pfarrangehörigen wird der „Rat der Pfarrei“ sein.
Der Rat der Pfarrei setzt sich aus zwei Kammern zusammen: Pastoralkammer und Vermögenskammer.
Die Pastoralkammer soll 27 Mitglieder haben (20 gewählte Mitglieder, 2 berufene Mitglieder und die 5 Mitglieder des Leitungsteams),  die Vermögenskammer elf Mitglieder (10 gewählte Mitglieder und der leitende Pfarrer als Vorsitzender).

Gemeinsame Aufgabe der beiden Kammern im Rat der Pfarrei ist es, über pastorale Schwerpunktsetzungen zu entscheiden, den Haushaltsplan zu beschließen und die ehrenamtlichen Mitglieder des Leitungsteams zu wählen.
Der erste Rat der Pfarrei, dessen Amtszeit maximal drei Jahre dauert, wird in einer Wahlversammlung gewählt, die am 13. Dezember stattfinden wird. Die Wahlversammlung besteht aus den stimmberechtigten Mitgliedern der derzeitigen Pfarrgemeinderäte, Verwaltungsräte und Kirchengemeinderäte der Pfarreiengemeinschaften sowie der Pfarrei Rieden.

Für beide Kammern werden nun Kandidatinnen und Kandidaten gesucht.

Wir brauchen Frauen und Männer, die bereit sind für den Rat der Pfarrei zu kandidieren, sich zu engagieren und Kirche der Zukunft zu gestalten.
Kandidieren Sie selbst oder bringen Sie andere ins Spiel!

Die Wahlvorschläge für die Wahl des Rates der Pfarrei müssen bis zum 13. November beim Wahlausschuss vorliegen. Die Kandidatur ist nur für eine der beiden Kammern möglich.

Hier können Sie das Wahlausschreiben herunterladen

Das Formular für den Wahlvorschlag können Sie hier   herunterladen.

Weitere Informationen sind im Internet auf der Seite des Bistums Trier finden.

 

Bei Fragen zur Wahl wenden Sie sich bitte an den Wahlausschuss:

Frau Ulla Feit Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

Stellungnahme er Räte aus Kehrig zur Bistumsreform

Liebe Pfarrangehörige!

Sie wissen sicherlich schon aus diversen Verlautbarungen und Berichten in den Medien, dass unser Bistum gerade dabei ist, eine große Reform der Pfarrgemeinden umzusetzen. Das bedeutet ganz konkret, dass wir ab Januar 2020 zu der Großpfarrei Mayen gehören werden, wie auch 22 andere Pfarreien von Wanderath bis Mendig und Rieden bis Kehrig. Das Hauptargument von Trier ist: Wir müssen uns der Realität stellen, dass es immer weniger Priester gibt! Nun löst man das aber nicht dadurch, dass man den Mangel verwaltet.

Aber, das ist nicht unsere einzige Sorge. Vielmehr nimmt man diese Neuordnung der Gemeinden zum Anlass, eine umfassende Verwaltungsreform umzusetzen. Langjährige Erfahrungen und großes Engagement der ehrenamtlich Agierenden vor Ort werden über Bord geworfen, um alles zentral „unter einen Hut“ zu bringen. Die Vermögen der einzelnen Kirchengemeinden werden dabei an die neue Großpfarrei übertragen, weshalb einige Pfarreien in ihren Stellungnahmen von „Enteignung“ sprechen. Fest steht: Die Entfremdung der Gläubigen mit der Institution Kirche wird rapide zunehmen.

Wir, Ihr Verwaltungs- und Pfarrgemeinderat der katholischen Kirchengemeinde St. Kastor und Katharina, haben uns frühzeitig gegen diese Reform in der jetzigen Form ausgesprochen.

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Ich bin dann mal weg

In Anlehnung an das Buch von Hape Kerkeling über seine Pilgerreise auf dem Jakobsweg verabschiedet sich der Pfarrgemeinderat von St. Clemens zum Ablauf der Legislaturperiode von Ihnen.
Zum einen endet unsere vierjährige Amtszeit im November 2019, zum anderen werden wir laut Gesetz zur Umsetzung der Synodalversammlung der letzte Pfarrgemeinderat von St. Clemens gewesen sein.
Eine Wiederwahl in der bisherigen Form wird es nicht geben.
Wir haben in unserer Stellungnahme im Rahmen der Anhörung zu dem besagten Gesetz den Vorhaben umfänglich widersprochen und ziehen vor allem aufgrund der Art und Weise der Umsetzung der Trierer Synode, den kommunikativen Unzulänglichkeiten und des Umgangs mit langjährig aktiven Ehrenamtlern seitens des Bistums die Konsequenzen.
Wir werden für deren neue Gremien in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen.
Ungeachtet davon werden wir weiter als Christen aktiv sein.
Jesus Christus ist mit uns auf dem Weg. Er geht mit uns, wohin der Weg auch führt.
In diesem Sinne bedanken wir uns für Ihr Vertrauen und bedanken uns ausdrücklich bei unseren Vorgängern für ihr vielfältiges Engagement.

Initiative Kirchengemeinde vor Ort veröffentlicht eigene Umfrage

Die Initiative Kirchengemeinde vor Ort hat ihrerseits eine repräsentative Umfrage zum Stimmungsbild in der katholischen Kirche im Bistum Trier veröffentlicht. Die Rhein-Zeitung berichtete am 4.10. über das Ergebnis der Befragung. Den Artikel können sie hier nachlesen. 
Die Zusammenfassung der Befragung auf der Seite der Initiative finden Sie hier. 

Bischof Ackermann benennt Leitungsteams für 15 Pfarreien der Zukunft

Start zum 1. Januar 2020

Trier – Bischof Dr. Stephan Ackermann hat die Leitungsteams für die Pfarreien der Zukunft benannt, die zum 1. Januar 2020 errichtet werden. „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, hoch engagierte und qualifizierte Frauen und Männer sowohl aus unseren eigenen Reihen als auch darüber hinaus zu finden. Damit beginnt eine wichtige nächste Etappe in der Verwirklichung unserer Synode“, sagte Bischof Ackermann am 18. September in Trier.

  • Die Pfarrei Andernach leiten Pfarrer Eric Condé und Regine Wald.
  • Zum Leitungsteam in Bad Kreuznach gehören Msgr. Michael Becker und Felix von Yrsch.
  • In der Leitung der Pfarrei Betzdorf werden Pfarrer Augustinus Jünemann, Sandro Frank und Thomas Düber arbeiten.
  • Die Pfarrei Idar-Oberstein wird von Pfarrer Walter Fuß und Peter Munkes geleitet.
  • Das Leitungsteam in der Pfarrei Koblenz besteht aus Pfarrer Thomas Darscheid, Gabriele Kloep-Weber und Guido Goliasch.
  • Im Leitungsteam der Pfarrei Mayen werden Pfarrer Jörg Schuh, Margit Ebbecke und Marek Jost tätig sein.

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Ergebnis der Anhörung zur Pfarrei der Zukunft vorgestellt

Das Bistum hat gemeinsam mit dem beauftragten PRAGMA Institut Reutlingen die Ergebnisse der Anhörung vorgestellt. Die Informationen hierzu finden Sie hier
Das Bistum hat einige Änderungen am bisherigen Gesetzestext in Aussicht gestellt.
Trotz der Tatsache, dass die Zahl derjenigen, die die Reform sehr negativ (23%) oder eher negativ (14%) sehen die Zahl der Zustimmenden (12% sehen die Reform sehr positiv und  20% positiv) übersteigt, schreibt das Bistum "Wir liegen richtig mit der Umsetzung der Synode".
Die Initiative "Kirchengemeinde vor Ort" hat eine Stellungnahme zum Ergebnis der Anhörung veröffentlicht. Auch auf diese möchten wir hinweisen.

Ehrenamtliche gesucht

Für die neue Pfarrei (der Zukunft) Mayen werden engagierte Ehrenamtliche gesucht, die mit Zuversicht und Offenheit Veränderungsprozesse gestalten und begleiten wollen. Hierbei ist sowohl an die ehrenamtliche Mitarbeit im Leitungsteam als auch im neuen Rat der Pfarreien gedacht.

Zu diesem Themenkomplex hat Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg ein Einladungsschreiben zu drei Informationsveranstaltungen  verschickt. Sie können das Einladungsschreiben, ein Blatt mit weiteren Informationen sowie den Einladungsflyer hier herunterladen.

Einladungsschreiben des Generalvikars  
Informationen zu den Veranstaltungen       
Flyer  

Weitere Informationen zur Synodenumsetzung erhalten Sie in unsererm Blog zur Umsetzung der Synode.

Stellungnahmen zum Gesetzentwurf abgegeben

Die Gremien in der Pfarreiengemeinschaft haben ihre Stellungnahmen zum Gesetzentwurf abgegeben. Einige Gremien, z.B. der Pfarreienrat, der PGR Herz-Jesu haben den vorgelegten Gesetzentwurf abgelehnt. 

Die Stellungnahme des Pfarrgemeinderat Herz Jesu können sie hier nachlesen. Bitte klicken sie auf das Symbol: