29 | 10 | 2020

Krankenhausseelsorgerin Mechthild Peters

Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH
Siegfriedstr. 20-22, 56727 Mayen

Telefon: 02651 - 834 160
Mail: Mechthild.Peters(at)gk.de

Mechthild Peters, die neue Krankenhausseelsorgerin stellt sich wie folgt vor:

 Ich heiße Mechthild Peters, geboren 1956 am Niederrhein.

Nach dem Abitur Theologiestudium in Trier und Münster, seit 1980 angestellt beim Bistum Trier.
Die ersten 18 Jahre habe ich Kinder- und Jugendarbeit gemacht in verschiedenen Gegenden des Bistums Trier (Saarland, Mosel, Andernach).

Von 1998 bis jetzt habe ich in der Krankenhausseelsorge im Bundeswehrzentralkrankenhaus gearbeitet.
In den achtziger Jahren habe ich mich weitergebildet zur Supervisor*in / zum Coach und arbeite mit einem Teil meiner Stelle in dieser Funktion für das Bistum.
Vor ein paar Jahren habe ich noch die Weiterbildung zur Psychoonkologin abgeschlossen. Ich habe Selbsthilfegruppen von Tumor-Kranken begleitet  und in verschiedenen Zirkeln im Krankenhaus mitgearbeitet.
Und ich arbeite seit 10 Jahren im SprecherInnenteam des SWR für die „Anstöße“ morgens früh im Radio um kurz vor 6 oder kurz vor 7 Uhr.
Den Schwerpunkt der Arbeit lege ich darauf, ein offenes Ohr für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu haben. Ein frecher Spruch, aber es ist auch die Wahrheit:
Patienten kommen und gehen, die Mitarbeiter bleiben...und wenn es denen gut geht, geht es auch den PatientInnen gut.
Der andere Schwerpunkt sind die Besuche bei PatientInnen.
Wenn jemand ein hohes Redebedürfnis hat, große Ängste entwickelt oder einfach eine schwere Zeit durchlebt, biete ich gern meine Unterstützung an. Oft führt die Auszeit im Krankenhaus ja dazu, dass Menschen einmal tiefer in sich hineinhorchen und Gedanken haben, die sie gern mit jemandem teilen möchten. Manche machen sich mehr als sonst Gedanken über Gott und die Religion. Ich freue mich darauf, mit ihnen darüber zu reden.

Religion zeigt sich für mich vor allem  im alltäglichen Handeln. Ich halte es damit Albert Schweitzer, der einmal sagte: „man wird kein Christ, wenn man in die Kirche geht. Man wird ja auch kein Auto, wenn man sich in eine Garage stellt.“

Allerdings gibt es Orte, wo man sich Gott besonders nah fühlen kann. Für viele ist das die Kapelle im Krankenhaus. Ob zum stillen Gebet, zum Beten in Gemeinschaft oder zur Feier der Eucharistie: hier treffen Menschen aufeinander, die den Kontakt „nach oben“ suchen und schon dadurch Gemeinschaft, Kirche werden.

Eins meiner Lieblingsgebete ist das vom Nashorn: Lieber Gott, du bist der Boss. Amen.
Dein Rhinozeros.